Kosten

Kosten und Preise

Der von jedem Vereinsmitglied bei Aufnahme in den Verein zu zahlende Nutzungsanteil beträgt derzeit 375 €. Die Nutzungsanteile werden nicht verzinst. Endet die Vereinsmitgliedschaft wird der Nutzungsanteil, höchstens jedoch der jeweilige Anteil am Vereinsvermögen (Vereinsvermögen geteilt durch die Anzahl der Vereinsmitglieder, die ihre Nutzungsanteile eingezahlt haben), zurückerstattet. Das Vereinsvermögen setzt sich zusammen aus dem Barvermögen des Vereins (Kontostände) und dem geschätzten Wert der Fahrzeuge lt. Schwackeliste.

Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt aktuell 6€ (Abbuchung jährlich im Januar, da die Versicherungsbeiträge ebenfalls im Januar fällig sind)..

Die Nutzungsgebühr besteht aus einem additiven Zeit- und einem Kilometertarif und deckt alle variablen Kosten inkl. Treibstoffkosten. Getankt wird im Normalfall bargeldlos mit einer Tankkarte des Vereins. Der zusätzliche Zeittarif soll verhindern , dass das Fahrzeug ungenutzt bei einem Nutzer herumsteht und damit den übrigen Vereinsmitgliedern die Nutzungsmöglichkeit entzogen wird. Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich.

Hier unsere vollständige Gebührenordnung.

Was passiert, wenn die Benzinpreise steigen?

Es klingt paradox, aber: Wenn die Benzinpreise steigen, kann der CSE die Preise eher noch senken. Je höher der Benzinpreis, um so mehr Leute interessieren sich für Carsharing und nutzen unsere Autos. Und je mehr unsere Autos genutzt werden, um so geringer ist der Fixkosten-Anteil und damit der Kilometer-Preis.

Unsere niedrigen Tarife sind langfristig stabil, weil einerseits die Autos mehr gefahren werden als ein eigenes Auto (Kostendegression) und weil andererseits bei uns alles ehrenamtlich von den Mitgliedern selber verwaltet wird: Von der Wartung der Autos über die Betreuung des Buchungssystems bis zur Abrechnung der Fahrtkosten.

Lohnt sich ein eigenes Auto noch?

Sicherlich haben Sie sich schon häufig gefragt, ob sich ein eigenes Auto (oder ein Zweitwagen) für Sie (noch) lohnt. Es steht mehr in der Garage und auf dem Parkplatz herum, als es gefahren wird. Die Einen zweifeln mehr der Kosten wegen (gerade wenn Sie wenig fahren wird das Auto immer teuerer); bei den Anderen steht eher der Gedanke an die Umwelt im Vordergrund (schon die Produktion eines Autos verbraucht Energie und Rohstoffe). Also abschaffen (oder gar nicht erst anschaffen)?!

Für wen ist Auto-Teilen interessant?

Carsharing rechnet sich auf jeden Fall für alle, die mit ihrem Auto, je nach Fahrzeugklasse, weniger als 10.000 bis 15.000 km im Jahr fahren, denn dann schlagen die Fixkosten auf den gefahrenen Kilometern so stark durch, dass die Fahrt mit dem eigenen Auto teurer ist. Carsharing rechnet sich aber auch für die Umwelt, denn dadurch werden weniger Autos produziert und es stehen weniger Autos auf den Straßen (und Gehwegen).

Mitglied werden junge und alte Leute; Alleinstehende, Lebensgemeinschaften oder Ehepaare; Familien mit z.T. mehreren kleinen Kindern oder schon erwachsenen Kindern. Einige fahren häufiger, manche selten, es gibt regelmäßige Nutzer und solche, die über mehrere Monate überhaupt nicht fahren. Auto-Teilen ist eine Alternative für alle, die im Auto einen Gebrauchsgegenstand sehen, mit dem man schnell und bequem von A nach B kommt, mit dem man bei Bedarf schwere oder sperrige Lasten transportieren kann.

Carsharing kann das eigene Auto ganz ersetzen oder anstelle eines Zweitwagens genutzt werden. Es kann aber auch neben einem eigenen kleineren Auto genutzt werden, wenn nur gelegentlich für bestimmte Zwecke ein größeres Auto gebraucht wird. Einziger Nachteil: Das Auto steht nicht vor dem eigenen Haus, sondern auf einem reservierten Stellplatz, der etwas von der Wohnung entfernt liegt. Dem stehen aber auch Vorteile gegenüber: Man hat die Auswahl zwischen verschiedenen Fahrzeugen, ja man kann sogar mehrere Autos gleichzeitig nutzen. Lästige Arbeiten wie Reinigung oder Wartung verteilen sich auf viele Vereinsmitglieder.